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Orbit – A War Series ist ein außergewöhnliches 3D-Audio-Space-Oratorium der Komponistin Brigitta Muntendorf. Umgeben von Lautsprechern auf verschiedenen Ebenen wird das Publikum Teil eines akustischen Universums, das systemische Gewalt und ihre Auswirkungen auf eindrucksvolle Weise thematisiert. Verstärkt wird das immersive Erlebnis durch eine Lichtchoreografie von Begoña Garcia Navas.

„Orbit ist ein Powerhouse, in das man hineingehen kann, das einen vielleicht berührt, aber auch empowern kann“ so Brigitta Muntendorf. In dieser audiovisuellen Erfahrung treten keine physischen Performerinnen auf – stattdessen begegnen uns Stimmen von Frauen, die ihre Körper hinter sich gelassen haben und als AI-Voice-Clones als „unsterbliche, posthumane Kämpferinnen“ das Publikum mit ihren Geschichten aus verschiedenen Ländern und Zeiten umkreisen. Diese Stimmen basieren auf Interviews und Berichten aus Afghanistan, dem Iran, der Demokratischen Republik Kongo, Polen, den USA und dem Zweiten Weltkrieg in Asien.

Die Inspiration für Orbit kommt von der amerikanischen Künstlerin Nancy Spero, die in ihrer War Series (1966-70) die Verstrickungen von Gewalt, Sexualität und Macht darstellte – ein Thema, das in Orbit auf erschreckend aktuelle Weise weitergeführt wird. So wird Orbit zu einer „Oper der Zukunft“, die nicht auf einer Bühne stattfindet, sondern ganz im Kopf des Publikums – eine Oper, die vor allem auf einer neuen Hörebene arbeitet und das Erleben von Stimmen auf eine nie dagewesene Art und Weise erfahrbar macht.

Trailer
Interview Brigitta Muntendorf zu „Orbit – A War Series“
© Staatsoper Unter den Linden

Komposition, Künstlerische Leitung:
Brigitta Muntendorf

Konzept:
Moritz Lobeck, Brigitta Muntendorf

Dramaturgie:
Mehdi Moradpour

Audio-Programmierung:
Lukas Nowok

Licht:
Begoña Garcia Navas

3D-Audio:
Banu Sahin, Ralf Zuleeg (d&b audiotechnik)

Field Recordings:
Alfred-Wegener-Institut / NOAA-Pacific Marine Environmental Laboratory

KI-Stimmklon-Modelle:
Respeecher, Lisa Aithnard, Arjopa Limburg, Nikka Mae-Lopez

Kriegskorrespondentin (Prolog):
Christina Lamb

KI-Stimmklon-Technologie:
Respeecher

 

Kurzbiografien

Eine Kooperation mit der Staatsoper Unter den Linden

Produktion von La Biennale di Venezia und ECHO Factory
Mit freundlicher Unterstützung der Kunststiftung NRW, des Goethe-Instituts und der Ernst von Siemens Musik Stiftung

Staatsoper Unter den Linden
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